Samstag, 15. November 2014

Der nächste Schock

Mitte Oktober begann Loonas Nase ganz plötzlich zu rinnen. Dr. Fastl meinte, dass wir mal abwarten was daraus wird, da Antibiotika die Niere sehr belasten. Diese Ansicht fand ich super.

Es schien Loona auch besser zu gehen, doch ganz plötzlich kamen dicke gelbe Tropfen aus ihrer Nase. Ich konnte ihr Näschen alle paar Minuten abwischen, es hörte einfach nicht auf zu rinnen. Also sofort ab zum Arzt. Ich bin wirklich froh, dass ich immer gleich am selben Tag einen Termin bekomme. Gewartet hab ich in der Liechtensteinstraße noch nie länger als 15 Minuten, egal ob akut oder mit Termin. Das ist - für Mensch und Tier - wirklich sehr sehr angenehm!

Beim Tierarzt rennt Loona mittlerweile herum, wenn keine anderen Tiere da sind:



Dr. Fastl diagnostizierte eine Nebenhöhlenentzündung. Um Antibiotikum kamen wir nicht mehr drum rum. Zum Glück gab es das in flüssiger Form, denn Tabletten geben ist ein Horror, das kann Loona gar nicht leiden.

Die Intervalle während der Infusion wurden auf tägliche Gabe erhöht, da sie auch fieberte. Loona war wieder recht müde.

Ich hatte das Gefühl, dass sie vorerst auf das Antibiotikum gut angesprochen hat. Auch die täglichen Infusionen haben ihr gut getan. Sie hatten nur einen Nebeneffekt: Loona machte ihr kleines Geschäft sehr sehr oft im Schlafzimmer. Neben dem Bett, unter dem Bett, unter das Nachtkasterl... Das war sehr unangenehm. Ich sah es als Protest gegen die täglichen Infusionen. Außer Putzen fiel mit dazu vorerst nichts ein. Ich hab einen speziellen Spray gekauft, der den Geruch verschwinden lassen soll, weil ja Katzen wieder an die selbe Stelle urinieren, wenn es nach ihrem Urin riecht. Allein von dem Geruch dieses Sprays wird mir mittlerweile schlecht. Und das alles noch im Schlafzimmer ;(

Nach fast einer Woche hatte ich das Gefühl, dass es wieder ein wenig schlechter geworden ist, also bin ich noch einmal in die Liechtensteinstraße gefahren. Dr. Fastl war an dem Tag nicht da, also kam ich zu Dr. Frühwirth. Er gab Loona ein weiteres Antibiotikum. Es könnte sein, dass das eine nicht alles abdeckt. Also ab da an 3 mal täglich Antibiotikum ins Mäulchen spritzen, täglich 2 Tabletten verabreichen und eine Infusion geben. Loona mochte - wie man sich vorstellen kann - nichts davon. Mal ging es besser, mal ging es schlechter. Im Großen und Ganzen haben wir das ganz gut gemeistert. Bin ganz stolz auf meine kleine Maus!

Bezüglich der Medikamente und Infusionen, die ich verabreiche, gibt es eine eigene Seite hier, unter "Medikamente".

Auf der Seite "Tips & Tricks" werde ich im Laufe der Zeit alle Tips & Tricks auflisten, die die Behandlungen für Mensch und vor allem für die Katze erträglicher machen oder die Sache einfacher machen.

So, nun bin ich beim heutigen Tag angelangt und dazu kommt wieder ein neuer Post :)

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