Samstag, 15. November 2014

Loona's Geschichte

Das ist Loona:


Und das ist Sandy:




Loona kam am 22. Mai 2010 zu uns. Sandy war schon seit 22. Jänner 2010 hier. Anfangs pfauchten sie sich ab und zu an, doch mittlerweile verstehen sie sich super!

Als Loona zu uns kam, wog sie 1,2kg, war nur noch Haut und Knochen und hat nach Urin gestunken. Sie muss wohl schon in jungen Jahren sehr viel mitgemacht haben. So sah sie damals aus.


Im Laufe der Jahre waren wir eigentlich nur zum Impfen und der jährlichen Kontrolle beim Tierarzt. Jedes Jahr hab ich ein großes Blutbild machen lassen, nur zur Sicherheit. Loona hatte immer leicht erhöhte Nierenwerte (CREA 1,9) aber noch nicht bedenklich.

Anfang 2014 ist der Kreawert dann auf 2,6 geklettert. Mir wurde empfohlen Loona eine Nierendiät zu füttern. Das hab ich dann gemacht. Ich hab das Futter dafür beim Tierarzt gekauft.

Im Juni 2014 war die jährliche Kontrolluntersuchung wieder dran. Der Tierarzt sagte, dass Loonas Zahnstein entfernt werden sollte. Dass das einmal fällig wird, war mir klar, da sie immer schon ein bisschen Probleme damit hatte. Dafür war eine Narkose notwendig. Ich war sehr nervös, aber es ist alles gut gegangen.


Im Juli 2014 hat sie sich sehr verkühlt. Sie hat geröchelt, wenig gefressen und war weniger aktiv. Ich bin mit ihr in die Tierklinik gefahren. Zuerst wurde versucht es mit Antibiotikum zu behandeln, doch das hat nicht geklappt. Trotz Antibiotika wurde das "Rasseln" immer schlimmer. Die Ärzte meinten, dass es gut wäre eine Endoskopie zu machen um zu sehen ob ein Fremdkörper in ihrer Nase ist. Auf einem Röntgen war nichts zu sehen.
Gut, ich willigte ein. Die Endoskopie musste unter Narkose gemacht werden. Diese Narkose hat sie nicht so gut vertragen. Wahrscheinlich weil es die zweite innerhalb kurzer Zeit war. Die ersten Tage ist sie nur gelegen und hat sich kaum bewegt. Doch dann, von einem Tag auf den anderen, war sie wieder lebendig, Antibiotika musste sie nach wie vor nehmen,

Bei der Endoskopie wurde kein Fremdkörper gefunden. Sie fanden ziemlich zähen und gummiartigen Schleim/Eiter in Form kleiner Kügelchen. So zäh, dass sie es nicht ausniesen konnte. Ihr kleines Näschen hat noch ein paar Tage nach geblutet. Aber sie hatte sich gut erholt.

Blutwerte wurden immer vor und nach der Narkose untersucht und kontrolliert. Nach der Endoskopie sagte mir der Tierarzt, dass die Nierenwerte im Normalbereich  seien und ich normales Futter füttern könnte. Das war wohl ein Fehler, wie sich später herausstellte.

Ein paar Wochen später ging es Loona ganz plötzlich sehr schlecht. Sie versteckte sich, zog sich in die hintersten Winkeln zurück und kam nicht mal mehr zum Fressen. Anfangs kam sie noch angelaufen wenn Futterzeit war, doch sie hat nichts gefressen. Es hat so gewirkt, als wollte sie unbedingt fressen, doch im letzten Moment hat sie sich umentschieden. Dann hat sie gar nichts mehr gefressen. Ich bin natürlich sofort mit ihr in die Tierklinik gefahren.

Dort wurde gleich ein Blutbild gemacht. Der Nierenwert war wieder erhöht, bei 3,0. Loona bekam eine subkutane Infusion und ein Medikament gegen Übelkeit gespritzt. Mir wurde gesagt, dass erhöhte Nierenwerte zu Übelkeit führen können und es sein kann, dass sie deswegen nichts frisst. Zudem hatte sie 40,5° Fieber und fühlte sich ganz schlapp.

In den nächsten Tagen musste ich sie mit einer kleinen Spritze (ohne Nadel versteht sich) mit einem speziellen Brei füttern, der hohe Kalorien hat, damit sie wieder zu Kräften kommt.

Bei der Kontrolluntersuchung ein paar Tage später stellte sich heraus, dass der Nierenwert noch mehr gestiegen ist, auf 3,7. Es war ein Freitag. Die Klinik schlug vor Loona über das Wochenende zu behalten und eine 48 Stunden Intensiv-Infusion zu verabreichen. Schweren Herzens lies ich sie dort. Wir besuchten sie jeden Tag.

Am Sonntag Nachmittag bekam ich einen Anruf von der Tierklinik. Sie fragten, ob ich denn noch vorbei komme. Ich fragte worum es denn geht. Die Ärztin sagte mir, dass der Nierenwert auf 4 gestiegen ist. Man könne nichts mehr für sie tun. Ich könnte sie noch mit heim nehmen und abwarten. Wenn es ihr schlechter geht, dann müsse sie eingeschläfert werden.

Das war Anfang August. Jetzt, Mitte November lebt die kleine Maus noch immer und es geht ihr nicht unbedingt schlecht. In der Zeit gab es natürlich Höhen und Tiefen. Doch dazu im nächsten Post, sonst wird das zu lang hier :)

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