Tips & Tricks

Hier schreib ich ein paar Tipps & Tricks zusammen, die ich im Laufe der Zeit so herausgefunden habe.

1. Schinken geht immer: Auch in den Phasen, in denen Loona absolut kein Futter angenommen hat, hat sie immer, wirklich immer Schinken angenommen und gegessen! Ist zwar für die Nieren nicht so gut, aber auf jeden Fall besser, als wenn sie gar nichts frisst.


2. Assistenzfütterung: Zu Beginn wusste ich nicht, wie ich das anstellen soll. Ich hab halt gemacht wie ich geglaubt habe, dass es passt. Das hat öfters mal zu Problemen geführt, weil sie nicht wollte und versuchte sich zu befreien. Ich hab mich also im Internet nach Tipps umgesehen. Und dabei bin ich auf ein Video gestoßen, das mir sehr geholfen hat: *klick*
Ist zwar auf englisch, aber mir hat es geholfen.
Wesentliche Aspekte, die mir geholfen haben:

 - Immer nur 1 ml ins Maul spritzen
 - Der Katze Zeit geben zu schlucken
 - Ein Handtuch oder ähnliches unterlegen, damit nicht der ganze Boden schmutzig wird
 - Die Katze in eine Decke, ein Handtuch oder Ähnliches einwickeln, dann kann sie sich nicht so wehren


3. Selbst locker bleiben: Die Katze spürt das, wenn man selbst nervös, angespannt, ungeduldig, genervt... ist. Wenn man selbst entspannt bleibt und die Sache locker nimmt, dann tut das auch die Katze. An den Tagen, an denen ich gestresst war oder mir die ganze Sache über den Kopf gewachsen ist und ich einfach nur wollte, dass Loona zb endlich etwas frisst, an den Tagen ging es viel schlechter. An Tagen, an denen ich gut drauf war und optimistisch war, hatten wir weniger bis kaum Probleme unsere Behandlungen zu erledigen.


4. Infusionen/Nadeln: Je dünner die Nadel, desto besser! Aber auch dünne Nadeln haben einen Nachteil: Die Infusion braucht länger, bis sie drin ist. Ich hab vom Tierarzt Nadeln mit einem Durchmesser von 1,25mm bekommen. Loona hat oft gezuckt, wenn ich in die Haut gestochen habe. Dann habe ich mir gedacht ich guck mal nach dünneren Nadeln. in der Apotheke gab es welche mit 0,4mm und mit 0,8mm. Die 0,4 erschienen mir zu dünn, da würde die Infusion ewig dauern. Ich hab mich für die 0,8mm entschieden. Den Einstich an dem Tag scheint Loona gar nicht gespürt zu haben. Sie hat nicht gezuckt. Die Infusion hat zwar ca doppelt so lang, also ca 2 Minuten, gedauert, aber wenn Loona mal liegt, dann bleibt sie brav. Ich streichel sie immer und rede beruhigend auf sie ein. Ich bin froh die dünneren Nadeln gekauft zu haben!


5. Reden: Seit einiger Zeit spreche ich mit Loona vor und während der Behandlungen. Ich erkläre ihr was auf sie zu kommt. Ich verwende immer die gleichen Worte (z.B. Medikamente, Nase putzen, Infusionen, fertig, brav). Ich war erstaunt: Sie hat es sehr schnell heraußen gehabt! Mein Problem war nämlich, dass sie immer weggelaufen ist, wenn ich auf sie zugekommen bin. Egal ob ich ihr eine Infusion geben wollte oder nur streicheln wollte. Jetzt hab ich das Gefühl sie weiß wann ich "böses" will oder "lieb" bin. Ich versuche während aller Behandlungen beruhigend mit ihr zu sprechen und ihr zu erzählen was ich gerade mache. Selbst wenn es nur dazu dient MICH ruhiger zu machen, dann hat das schon einen guten Zweck erfüllt.


6. Angst akzeptieren: Ich hatte zu Beginn ziemlich Bammel davor Loona eine Infusion zu geben. Ich war nachher fix und fertig und war froh, dass es endlich vorbei war. Das geht wohl jedem so. Doch man gewöhnt sich daran und sollte akzeptieren, dass es zu Beginn so ist. Auch jetzt kommt manchmal noch Nervosität hoch, aber nur mehr sehr selten. Und wenn, dann sag ich mir (und Loona) immer, dass es nur zu ihrem besten ist. Dass sie die Infusion, die Medikamente... braucht, damit es ihr gut geht.


7. Unsauberkeit: Einige Zeit lang habe ich mich sehr darüber geärgert, dass Loona immer ins Schlafzimmer macht. Ich hab da Teppichboden und darüber noch einen weicheren Teppich liegen. Beide Teppiche waren immer durchnässt. Ich habe geputzt und geputzt und geputzt und geputzt :( Und der Geruch geht aus einem dickeren Teppich einfach nicht mehr 100% raus. Zumindest nicht sofort. Und wenn der Geruch nicht ganz weg ist (selbst wenn es für uns Menschen nicht mehr riechbar ist), dann macht die Katze wieder da hin, weil sie es mit einem Kistchen verwechselt und denkt, dass sie hier hin machen darf, weil es ja schon danach riecht. Ich hab so einen speziellen Spray besorgt, der die Enzyme des Urins zerstört und so den Geruch neutralisiert. Hat zum Teil geholfen, hatte aber den Nebeneffekt, dass ich den Geruch von dem Spray nach ein paar Tagen nicht mehr ertragen habe. Dann hab ich einige Zeit Handtücher ausgelegt, doch die konnte ich zeitweise jede Nacht wechseln und waschen. So bin ich auf die Idee gekommen Einweg-Betteinlagen (klick zu einem Shop) zu kaufen. Seitdem seh ich das viel entspannter. Loona macht ins Schlafzimmer - ich werf die betroffene Unterlage weg und leg eine frische aus. In 2 Minuten erledigt und ich muss nicht erst ein Putzkommando starten. Sie hat so bestimmte Stellen, an die sie macht. Momentan liegen 5 Unterlagen ausgebreitet. Ich werd bald ein Foto einstellen.

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